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Felddichtebestimmung mit Sandkegel in Salzgitter – präzise vor Ort

Praxisnahe Geotechnik, feldgeprüft.

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Salzgitter liegt auf 80 bis 275 m ü. NHN, verteilt auf 31 Stadtteile mit sehr unterschiedlichem Untergrund. Wer hier verdichtet, steht auf Löss, Geschiebemergel oder Auelehm – und selten auf homogenem Baugrund. 104.000 Einwohner, eine starke Industrie und ständig neue Erschließungsflächen verlangen lückenlose Qualitätsnachweise. Genau das liefert die Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren). Wir messen die Trockendichte direkt auf der eingebauten Schicht. Kein Laborwert, sondern der reale Einbauzustand – und damit der einzige Nachweis, den Bauherren und Prüfingenieure in Salzgitter akzeptieren. Vor allem beim Proctor-Versuch zeigt sich später, ob der erzielte Verdichtungsgrad reicht oder ob das Material noch einmal nachbearbeitet werden muss.

Der Sandkegel misst nicht, was möglich wäre – er misst, was tatsächlich eingebaut wurde.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Die Prüfung läuft nach DIN 18125-2, dem in Deutschland verbindlichen Standard für das Sandkegelverfahren. In Salzgitter ist das entscheidend, weil die bindigen Böden der Region schon bei geringen Feuchteschwankungen quellen oder schrumpfen. Wir setzen den Sandkegel direkt auf die planierte Oberfläche, entnehmen kontrolliert Material und bestimmen die Dichte aus Volumen und Masse. Das Verfahren eignet sich für grobkörnige und gemischtkörnige Böden bis 63 mm Größtkorn. Das Ergebnis ist ein Protokoll mit Trockendichte, Wassergehalt und Verdichtungsgrad – belastbar und sofort vorzeigbar. Ein Vorteil des Sandkegels: keine radioaktiven Quellen, keine aufwändige Kalibrierung auf der Baustelle, sondern ein mechanisches Verfahren, das jeder Prüfingenieur nachvollziehen kann. Gerade bei Nachverdichtungskontrollen an Leitungsgräben im Stadtgebiet von Lebenstedt oder Hallendorf ist das Sandkegelverfahren das Mittel der Wahl.
Felddichtebestimmung mit Sandkegel in Salzgitter – präzise vor Ort
Technische Referenz — Salzgitter

Lokale Besonderheiten

In Salzgitter sehen wir auf vielen Baustellen dasselbe Problem: Die oberen 30 cm sind scheinbar fest, aber schon 10 cm tiefer sitzt lockerer Verfüllboden mit Hohlräumen. Wer nur mit der Rammsonde prüft, übersieht das. Der Sandkegel deckt es auf. Ein weiteres Risiko ist der falsche Zeitpunkt der Prüfung – bei zu nassem Material schmiert die Oberfläche und der Trichter dichtet nicht sauber ab. Dann wird der Messwert unbrauchbar. Auch die Wahl des Prüfpunktes ist kritisch: Direkt neben einem Schachtring oder im Randbereich der Verdichtungsbahn bringt das Verfahren keine repräsentativen Werte. Unser Team legt die Messstellen nach dem Einbauprotokoll fest und dokumentiert jede Abweichung. So vermeiden wir Nachforderungen vom Prüfamt und teure Nachverdichtung nach abgeschlossener Abnahme.

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Geltende Normen

DIN 18125-2:2020-11, ZTV E-StB 17, DIN EN 13286-2

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
NormDIN 18125-2
Prüftiefebis 150 mm unter Planum
Größtkornmax. 63 mm
MessbereichTrockendichte, Wassergehalt
GerätSandkegelgerät 6,5 Zoll
Kalibrierungvor Ort mit Quarzsand
Einsatzbereichgrobkörnige und gemischtkörnige Böden

Häufige Fragen

Was kostet eine Felddichtebestimmung mit dem Sandkegel in Salzgitter?

Für eine Einzelmessung nach DIN 18125-2 inklusive Protokoll liegen die Kosten zwischen €110 und €120, abhängig von der Anzahl der Prüfpunkte und der Anfahrtsentfernung im Stadtgebiet.

Wie viele Prüfpunkte brauche ich für eine Tragschicht?

Die ZTV E-StB 17 gibt die Prüfdichte vor. Üblich sind 3 bis 5 Messungen je 2.000 m² eingebauter Fläche. Bei inhomogenem Material im Salzgitteraner Raum empfehlen wir tendenziell mehr Punkte, um die Streuung sicher zu erfassen.

Kann der Sandkegel auch bei Regen eingesetzt werden?

Nur eingeschränkt. Die Oberfläche muss trocken genug sein, damit der Sandkegeltrichter sauber abdichtet. Bei leichtem Niesel arbeiten wir mit Abdeckhauben, bei starkem Regen verschieben wir die Messung.

Welche Alternativen gibt es zum Sandkegel bei grobem Schotter?

Bei Größtkorn über 63 mm stoßen wir mit dem Sandkegel an die Grenzen. Dann setzen wir auf das Ersatzverfahren nach DIN 18125-2 mit Flüssigkeitsersatz oder weichen auf dynamische Plattendruckversuche aus.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Salzgitter und seinem Großraum.

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